14.2.

Ich traf dich am Grab

des Sankt Valentin.

Du weintest, klar und leise

um den Tod des Heiligen.

 

Ich sprach dich an,

versuchte dich zu trösten.

Du weintest, Träne um Träne

und hörtest meine Worte nicht.

 

Ich gab dir meinen Mantel.

gegen Kälte und Einsamkeit.

 

Du sahst mich an,

aber sahst mich nichst.

 

Ich stand dir zur Seite,

um dich zu stützen

im Falle eines Niedergangs.

 

Doch du wolltest meine Hilfe,

meinen Arm, mein Wort nicht haben.

Du legtest dich

auf kalte, feuchte Erde.

Du sprachst seinen Namen

ein letztes Mal. Sankt Valentin.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: