Der nächste Halt

Es sind nicht die Träume,

die mich jagen.

Es sind die langen Tage,

um die ich klage.

 

Meine Füsse tragen mich

Meter um Meter,

um die gefühlte halbe Welt.

Aber weiter als bis zur Endstation

komme ich nie bis zum Einbruch der Nacht.

 

Wenn es dann dunkel

Und dunkler ist, dann

dann träum ich vom Leben jenseits

der Endstation, vom nächsten Stop –

vom nächsten Zwischenhalt.

 

Dort können die Tage so lang sein, wie sie wollen.

Mich solls nicht kümmern oder plagen,

denn dann laufe ich nicht, nicht einen Meter,

sondern fliege mit Armen gleich Schwingen

mich hoch und höher bringen.

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